E-Rechnungsstellung in Österreich: Formate, Netzwerke und Zeitpläne
16. Februar 2026 | Blog | Invoice Processing
Österreich legt seit langem einen Schwerpunkt auf strukturierte E-Rechnungen im öffentlichen Sektor und nutzt dabei eine Kombination aus nationaler Infrastruktur und europäischen Netzwerken.
Überblick zur E-Rechnungsstellung in Österreich
Österreich setzt auf:
- USP / e-Rechnung.gv.at, die nationale österreichische E-Invoicing-Plattform
- Peppol, das von einigen öffentlichen Stellen für den Rechnungsaustausch genutzt wird
Unterstützte E-Rechnungsformate in Österreich
- ebInterface
- Peppol BIS (EN 16931-konform)
Wie E-Rechnungen in Österreich ausgetauscht werden
- Über die nationale Plattform e-Rechnung.gv.at
- Über Peppol, abhängig von der empfangenden Behörde
Zeitplan und verpflichtende Phasen in Österreich
B2G (Business-to-Government)
- Seit Januar 2014 Strukturierte E-Rechnungen für Bundesbehörden verpflichtend
- Seit April 2020 Erweiterte Verpflichtungen gemäß EU-konformen Regeln für zentrale Regierungsstellen
B2B (Business-to-Business)
- Derzeit keine klaren Fristen definiert Österreich hat bislang keine verpflichtenden B2B-E-Rechnungsfristen angekündigt.
Fazit
Die E-Rechnungsanforderungen Österreichs sind über die nationale Infrastruktur und Peppol fest im öffentlichen Sektor etabliert, während die B2B-E-Rechnungsstellung vorerst freiwillig bleibt.
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