Premium Supplier „Karl Koerschulte GmbH“ launcht visionäres Drohnen-Projekt

Das letzte Jahr hat es noch einmal nachdrücklich bewiesen: wer frühzeitig auf Innovationen und Digitalisierung setzt, sichert sich entscheidende Wettbewerbsvorteile. Onventis Premium Supplier „Karl Koerschulte GmbH“ baut bereits seit Jahren auf zukunftsorientierte Technologien und beliefert Industriekunden seit neuestem mit Drohnen. Mit ihrem langjährigen Kunden und Partner Hotset hat die Karl Koerschulte GmbH das Projekt „Koerschulte Drohnen Logistik Service“ ins Leben gerufen. Damit wurde die erste Drohnen-Strecke in Lüdenscheid etabliert.

So funktioniert der Drohnen-Lieferservice:

  1. Die Bestellung geht bei der Karl Koerschulte GmbH ein.
  2. Die Drohne wird beladen und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h die abgesteckte Route zum Kunden
  3. Da die Drohne aufgrund Ihrer Größe nicht überall landen kann, liefert sie die Ware in sogenannten Nestern ab. Hierzu schwebt die Drohne in einer Höhe von etwa zehn Metern und das Nest, das an der Hauswand befestigt ist, fährt nach oben.
  4. Die Drohne entriegelt den Transportkorb automatisch und das Paket fällt in das Nest. Die Übergabe wird zudem per Video aufgezeichnet und überwacht.

Die KL-GROUP | Koerschulte + Werkverein ist ein Produktionsverbindungshandel mit Hauptsitz in Lüdenscheid sowie Niederlassungen in Plettenberg und Hagen. Als Großhändler und Versorger bietet die KL-GROUP Beratung und Service für Handwerker und Industrieunternehmen in den Sortimentsbereichen Arbeitsschutz, Betriebseinrichtung, Befestigungstechnik, Elektrowerkzeuge, Qualitätswerkzeuge, Schweißtechnik und Verbrauchsmaterial. Auch über einen eigenen Future Campus sowie ein Innovation Lab verfügt der Mittelständler.

Ein typischer Anwendungsfall für den Lieferservice ist beispielsweise die Auslieferung unterschiedlicher Ersatzteile für Instandhaltungsarbeiten oder bei Maschinenstillstand an den Kunden bzw. an eine bestimmte Baustelle. Es besteht die Möglichkeit, sehr schnell in dem freigegeben Luftverkehrsnetz zu reagieren und dringende Bedarfe direkt abzudecken und auszuliefern. Die Drohne ist in der Lage, Pakete von bis zu 0,8m x 1m x 0,6m auszuliefern und ist deshalb prädestiniert für klassische C-Teile. Zukünftig sollen aber auch ganze Euro-Paletten mit bis zu 200 kg transportiert werden können.

Der erste Testflug wurde Ende 2020 erfolgreich durchgeführt. Die Drohne landete mit einem Handwerkspaket – bestehend aus Schleifstiften von Rüggeberg und Wendeplatten der Firma Walter – nach einem Kilometer Flug vollautomatisch und ohne Zwischenfälle beim Kunden Hotset. Die Karl Koerschulte GmbH beliefert Hotset, der als einer der ersten Kunden eProc III einsetzte, seit vielen Jahren im klassischen C-Teile Bereich. Der Hersteller von industriellen Heizelementen und Temperaturregeltechnik profitiert vor allem durch die Schnelligkeit, Flexibilität und Umweltfreundlichkeit des Drohnen-Lieferservices. Dabei ist der Service zusätzlich extrem ressourcenschonend: Lediglich ein Pilot überwacht über das sogenannte Drohnen-Office den Flug und kann im Notfall eingreifen.

Die Idee zum Projekt entstand vor gut einem Jahr durch den Austausch mit einem Drohnen-Start-Up. Grund genug für Norman Koerschulte, Geschäftsführer der Karl Koerschulte GmbH, die innovative Idee in die Tat umzusetzen:

Für mich war dieser initiale Austausch der Startschuss dafür, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Denn die Voraussetzungen für einen Drohnen-Lieferservice sind günstig. Zu unserer technologischen Affinität kommt bei Koerschulte ein industriell geprägter Kundenstamm. Die dort nachgefragten Produkte sind meist kompakt und gut zu transportieren.

 

Norman Koerschulte | Geschäftsführer Karl Koerschulte GmbH

Hinzu kommen weitere große Vorteile. Die Drohne ist eine kostengünstige, schnelle und vor allem nachhaltige Lösung für kurze Lieferstrecken. Außerdem gibt es in Deutschland noch keinen Drohnen-Lieferdienst. „Wir versprechen uns mit diesem Projekt zukünftig immense Wettbewerbsvorteile gegenüber großen Playern“, ergänzt Norman Koerschulte.

Aktuell wird die Testflugstrecke in eine erste Regelstrecke transformiert. Dabei gilt es aber auch noch einige Herausforderungen zu meistern. Denn beim Einsatz von Drohnen müssen zahlreiche Genehmigungen eingeholt und Auflagen eingehalten werden. Um in Deutschland ein großflächiges Streckennetz aufbauen zu dürfen, muss eine Drohnen-Airline gegründet werden. „Wir glauben fest an die Umsetzung unserer Vision. Es gilt in der jetzigen Phase schnell, flexibel und mit viel Innovationskraft voranzugehen“, beschreibt Norman Koerschulte die weiteren Schritte.

Das Interesse seitens der Kunden ist groß und bestätigt die Zukunftsfähigkeit des Projekts. Deshalb plant die Karl Koerschulte GmbH mittelfristig 20 Drohnen einzusetzen. Zudem soll das Projekt in Zukunft auch zum Geschäftsmodell werden. „Viele kleine Händler stehen vor der Herausforderung sich digital aufzustellen. Wir möchten diese Fachhändler dabei unterstützen, indem wir unseren Drohnen-Lieferservice als Lizenzmodell anbieten“, erklärt Norman Koerschulte die weitere Ausgestaltung des Projekts.

www.koerschulte.de

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