Drei neue Technologien, die sich auf die Finanzaufgaben auswirken werden

Die Vierte Industrielle Revolution besteht aus einer Kombination verschiedener Technologien. Einige von ihnen werden sich auch auf die Finanzaufgaben auswirken. Unten werden drei dieser Technologien beschrieben.

28. Januar 2020 | Blog

1. K√ľnstliche Intelligenz

Die k√ľnstliche Intelligenz ist in den letzten Jahren auf dem Vormarsch. Alle gro√üen Technologieunternehmen machen heute etwas damit. Im Hinblick auf Finanzaufgaben geht es bei der k√ľnstlichen Intelligenz in erster Linie um intelligente Algorithmen, die ohne menschliches Zutun selbst Entscheidungen treffen. Ein gutes Beispiel daf√ľr, wie sich dies auf Aufgaben in einer Finanzabteilung auswirkt, ist das Crowd Robotic Accounting. Dieser Algorithmus verwendet Daten aus der Crowd: eine gro√üe Gruppe von Organisationen, die ihre Buchhaltungshistorie in der Cloud geteilt haben.

Der Roboter nutzt diese reichhaltige Quelle, analysiert sie und ber√§t Sie √ľber die beste Buchhaltungsmethode f√ľr Ihre Organisation, da er Ihre Organisation mit allen anderen Organisationen vergleicht. Der Roboter macht Buchungsvorschl√§ge auf der Grundlage dieser (Crowd)-Daten.

2. Selbstfahrende Fahrzeuge

Vielleicht haben Sie in letzter Zeit in den Nachrichten √ľber selbstfahrende Autos gelesen. Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist Tesla, der mit seinem Modell S eines der ersten selbstfahrenden Konsumfahrzeuge auf den Markt gebracht hat. Allerdings konkurrieren sie nun auch mit Uber (“das gr√∂√üte Taxiunternehmen der Welt, das keine Autos besitzt”), um selbstfahrende Lastwagen. Dies w√§re sicherer und w√ľrde die Kosten f√ľr ein Unternehmen mehr als erheblich reduzieren.

Dies wird auf jeden Fall Konsequenzen f√ľr Organisationen haben, die im Logistikbereich t√§tig sind. Stellen Sie sich vor, dass alle Waren in einem Lastwagen mit einem Chip gekennzeichnet w√§ren, der mit dem Internet verbunden ist. Der Wareneingang k√∂nnte dann bereits vor der Auslieferung mit dem ERP-System kommunizieren.

L√§uft etwas schief? Das wird dann sofort an das ERP-System √ľbermittelt. Erfahrungsgem√§√ü kann es eine Abweichung geben: Es wurde mehr bestellt als erhalten. Aber mit solchen “Live”-Daten kann dies sofort gekl√§rt werden, so dass Sie bei Erhalt nur f√ľr das bezahlen, was tats√§chlich geliefert wurde. Dann gibt es in der Finanzabteilung niemanden mehr, der sich mit der Bewertung von Abweichungen befassen muss.

3. Internet der Dinge

Immer mehr Geräte sind an das Internet angeschlossen. Das bedeutet, dass immer mehr Daten erstellt werden. Das Internet der Dinge hat bereits Auswirkungen auf Transaktionen. Die Verbraucher können zum Beispiel in einem Geschäft bereits kontaktlos bezahlen. Aber was wäre, wenn Organisationen gegenseitig ohne Kontakt bezahlen könnten?

Ein einfaches Beispiel: Angenommen, Ihr Unternehmen verf√ľgt √ľber Automaten f√ľr Erfrischungsgetr√§nke. Ihr Erfrischungsgetr√§nkelieferant wei√ü √ľber das Internet der Dinge, wann das Erfrischungsgetr√§nk aufgebraucht ist. Stellen Sie sich vor, dieses Ger√§t k√∂nnte unabh√§ngig von einer Drohne bef√ľllt werden, ohne dass ein Mensch beteiligt ist. Und stellen Sie sich vor, dass Ihr Finanzsystem an diesen Erfrischungsgetr√§nkeautomaten angeschlossen ist und automatisch die Daten der damit verbundenen Kosten √ľbermittelt werden. Keine Person mehr, die es sich anschauen muss. Dabei handelt es sich um den Daten- und Warenaustausch zwischen verschiedenen Systemen, sowohl physischen als auch digitalen.

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