
Onventis ONIX: Source-to-Pay-Intelligenz, die sich auszahlt
Nach der offiziellen Premiere auf der Xchange Conference in Heilbronn hat Onventis sein KI-Betriebssystem für Source-to-Pay, Onventis ONIX, vorgestellt. Es unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, Erkenntnisse aus Einkauf und Finanzen in regelkonform gesteuerte und nachvollziehbare Maßnahmen umzusetzen.
Anders als eigenständige KI-Tools oder isolierte Agenten nutzt Onventis ONIX den bereits in Onventis verfügbaren gemeinsamen Source-to-Pay-Kontext: Lieferanten, Verträge, Transaktionen, Ausgaben, Workflows, Berechtigungen und Geschäftsregeln. Auf dieser verlässlichen Datenbasis kann die KI nicht nur verstehen, was geschieht, sondern auch den nächsten sinnvollen Schritt bestimmen, geeignete Maßnahmen vorbereiten und diese innerhalb definierter Leitplanken ausführen. So entsteht ein KI-Betriebssystem für Source-to-Pay: Die KI übernimmt mehr Arbeit. Menschen behalten die Kontrolle.
Direkter Mehrwert für Einkauf und Finanzen
Onventis ONIX soll Einkaufs- und Finanzteams von Routineaufgaben entlasten und den Weg von einem geschäftlichen Signal zu einem kontrollierten Ergebnis verkürzen. Kunden müssen dafür nicht bei null mit der Entwicklung eigener Agenten beginnen. Onventis ONIX kombiniert vorgefertigte Anwendungen, wiederverwendbare Skills, Onventis ONIX Cowork und autonome Agenten mit klaren Steuerungs- und Kontrollmechanismen für konkrete Source-to-Pay-Anwendungsfälle.
Onventis ONIX Cowork unterstützt Menschen in Echtzeit: Anwender können während ihrer Arbeit Fragen in natürlicher Sprache stellen, Hilfestellung erhalten, Inhalte vorbereiten und Geschäftsinformationen prüfen. Die Lösung arbeitet mit den bestehenden Berechtigungen des angemeldeten Nutzers, macht Vorschläge und beschleunigt die Arbeit – die Entscheidung bleibt beim Menschen. Autonome Agenten sind für mehrstufige Prozesse konzipiert, die durch einen Zeitplan oder ein Geschäftsereignis ausgelöst werden. Sie handeln mit einer eigenen Identität und klar begrenzten Berechtigungen innerhalb definierter Grenzen und leiten Ausnahmefälle zur menschlichen Prüfung weiter. Dieser Ansatz richtet sich gezielt an mittelständische Unternehmen, die schnell einen konkreten Nutzen erzielen wollen, ohne eine weitere isolierte KI-Umgebung einzuführen. Einkaufsteams erhalten einen besseren Überblick über Lieferanten, Verträge, Ausgaben und operative Prozesse. Finanzteams gewinnen mehr Transparenz über Finanzprozesse, Risiken und Kontrollen.
Der Unterschied zwischen KI-Tools und Onventis ONIX
Agenten und die operative Ausführung allein machen noch nicht den Unterschied. Onventis ONIX baut auf Onventis als durchgängiger Source-to-Pay-Plattform und führendem System für die relevanten Geschäftsdaten auf. Lieferanteninformationen, Stammdaten, Verträge, Sourcing, Bestellungen, Rechnungen, Ausgabenanalysen, Transaktionen, Workflows und Regeln bilden die Grundlage, auf der Onventis ONIX Zusammenhänge versteht, Entscheidungen vorbereitet und freigegebene Maßnahmen ausführt. Als intelligente, souveräne Orchestrierungsebene verbindet Onventis ONIX diese operative Grundlage mit KI-Funktionen und Anwendungslogik und geht damit über allgemeine Antworten hinaus. Die Lösung kann bestimmen, welche Lieferanten, Verträge, Transaktionen, Richtlinien und Berechtigungen relevant sind, den nächsten sinnvollen Schritt erkennen und die entsprechende Maßnahme innerhalb derselben regelkonform gesteuerten Umgebung vorbereiten. Intelligenz und kontrollierte Ausführung kommen damit aus einer Plattform statt aus einer Sammlung isolierter Tools.
Vom Lieferantenrisiko zur kontrollierten Maßnahme
Das bei der Premiere von Onventis ONIX vorgestellte Lieferantenrisiko-Szenario zeigt, was das in der Praxis bedeutet. Onventis ONIX erkennt eine Verschlechterung der finanziellen Situation eines Lieferanten und verknüpft das externe Risikosignal mit dem unternehmenseigenen Source-to-Pay-Kontext. Statt lediglich eine weitere Warnmeldung zu erzeugen, bewertet die Lösung die möglichen geschäftlichen Auswirkungen, identifiziert das betroffene Einkaufsvolumen und Abhängigkeiten von Lieferanten und bereitet mögliche Maßnahmen zur Risikominderung vor. Die verantwortliche Person kann die zugrunde liegenden Informationen und den vorgeschlagenen Umgang mit dem Risiko prüfen, bevor sie entscheidet, welche Maßnahme freigegeben wird. Nach der Freigabe kann ein autonomer Agent die erlaubten Schritte innerhalb seines definierten Handlungsrahmens ausführen. Alles, was diese Grenzen überschreitet, wird zur menschlichen Prüfung weitergeleitet. Dieser Workflow veranschaulicht das Prinzip von Onventis ONIX: erkennen, verstehen, entscheiden und handeln – innerhalb einer regelkonform gesteuerten Umgebung.
Entwickelt für Kontrolle und Souveränität
Kontrolle wird in Onventis ONIX durch definierte Identitäten, Berechtigungen, Freigaben und nachvollziehbare Aktionen umgesetzt. Onventis ONIX Cowork arbeitet mit den Zugriffsrechten des angemeldeten Nutzers. Autonome Agenten besitzen eine eigene Identität mit klar begrenzten Berechtigungen, eine zugeordnete verantwortliche Person und ausdrücklich festgelegte Handlungsgrenzen. Änderungen erfordern eine menschliche Freigabe, Aktionen werden für Prüfzwecke protokolliert und Ausnahmefälle an die verantwortliche Person weitergeleitet. Der Onventis ONIX Control Tower bietet einen zentralen Überblick über Nutzung, Berechtigungen, und autonome Abläufe. Onventis ONIX Studio soll Administratoren und Prozessverantwortlichen ermöglichen, KI-Modelle auszuwählen, Unternehmenswissen, Geschäftssysteme und Tools anzubinden, Skills wiederzuverwenden sowie Einsatzregeln und Governance-Richtlinien festzulegen. Ein Agent Gateway bietet einen kontrollierten Zugang zu KI-Modellen, MCP-Servern und externen Agenten und unterstützt Sicherheit, Überwachbarkeit und Governance in einem offenen Ökosystem.
Onventis verbindet dieses Governance-Modell mit einem europäischen Betriebsmodell in einem abgeschirmten Datenraum. Kunden behalten die Kontrolle über die Modellauswahl, Zugriffsrechte, Richtlinien und den Einsatz von KI. So können Unternehmen KI skalieren und zugleich nachvollziehen, welche Identität mit welcher Berechtigung, auf welcher Grundlage und mit welcher Freigabe gehandelt hat.
Die nächste Ära von Source-to-Pay
„Source-to-Pay braucht nicht noch mehr isolierte KI-Agenten, sondern eine vertrauenswürdige Intelligenz, die Zusammenhänge versteht und Prozesse orchestriert. Genau dafür wurde Onventis ONIX entwickelt: Die KI übernimmt die Arbeit. Menschen behalten die Kontrolle“, sagt Frank Schmidt, CEO von Onventis. Auf der Onventis Xchange 2026 betonten auch Kunden und Partner, wie wichtig es ist, die Vision von Onventis ONIX in konkrete Fortschritte umzusetzen. Silvia Svatunek, strategische Einkäuferin Non-Food bei der GMS Gourmet GmbH, stellte dabei einen direkten Bezug zur operativen Komplexität her: „Ich freue mich sehr darauf, Onventis ONIX live zu erleben. Ich glaube, dass die Lösung unseren Arbeitsalltag deutlich erleichtern wird. Wir haben sehr viele Anwender mit sehr komplexen Anforderungen, und ich bin überzeugt, dass Onventis ONIX uns dabei helfen kann, diese Komplexität zu bewältigen.“
Markus Dusolt, Leiter Einkauf bei DPD, sagte: „Wir freuen uns sehr darauf, Onventis ONIX auszuprobieren, weil wir glauben, dass die Lösung wirklich etwas bewegen kann – insbesondere beim Thema KI im Einkauf.“ „Onventis ONIX verbindet Assistenz und autonome Ausführung auf einer gemeinsamen Source-to-Pay-Grundlage mit klaren Steuerungs- und Kontrollmechanismen“, ergänzt Heiko Rumpl, Chief AI Officer bei Onventis. „Da Lieferanten-, Vertrags-, Transaktions- und Prozesskontext in Onventis bereits miteinander verknüpft sind, können Teams Erkenntnisse in vorbereitete und kontrollierte Maßnahmen überführen, ohne eine weitere isolierte KI-Umgebung zu schaffen.“
Der Weg zum autonomen Source-to-Pay
Mit dem Launch auf der Xchange geht Onventis ONIX nun von der Vision in die Erprobung durch Kunden und den operativen Einsatz über. Onventis ONIX Cowork ist im Oktober 2026 in die Kunden-Beta gestartet. Ausgewählte Kunden erhalten damit die Möglichkeit, die neue Form der Interaktion zu erleben und die weitere Produktentwicklung mitzugestalten. Autonome Agenten sollen im vierten Quartal 2026 in die Beta-Phase starten. Die ersten Agenten sollen durchgängige Prozesse innerhalb definierter Leitplanken ausführen und Ausnahmefälle zur Prüfung weiterleiten.
Ab dem ersten Quartal 2027 sollen Onventis ONIX Cowork und autonome Agenten für den produktiven Einsatz verfügbar sein. Parallel ist die Beta-Version des Onventis ONIX Control Tower geplant. Weitere autonome Agenten und externe Integrationen sind für das zweite Quartal 2027 vorgesehen, gefolgt von Onventis ONIX Studio in der zweiten Jahreshälfte 2027.
Onventis ONIX live erleben

Erleben Sie Onventis ONIX am 25. November 2026 von 10:00 bis 10:45 Uhr im deutschsprachigen Produktwebinar „Onventis ONIX: Das AI Operating System für Source-to-Pay“ in Aktion.

Onventis ONIX wird als nächstes am 18. November 2026 auf dem BME-Symposium in Berlin live präsentiert
Ein KI-Betriebssystem für Einkauf und Finanzen

Die wahre Stärke von KI entsteht durch Kontext.
Entwickelt für Souveränität.
Auf Sie zugeschnitten.
Das AI Operating System für Source-to-Pay




