Onventis e-Invoicing Service: Peppol Anbindung

Die elektronische Rechnungsstellung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das geht mit bestimmten Normen und Spezifikationen einher. Seit April 2020 ist es f√ľr alle europ√§ischen Regierungen und Ministerien verpflichtend, elektronische Rechnungen √ľber Peppol empfangen zu k√∂nnen. Peppol ist eine Rechnungsinfrastruktur, √ľber die Rechnungsversender und -empf√§nger elektronische Rechnungen anhand einer eindeutigen ID austauschen k√∂nnen.

Der Onventis e-Invoicing Service bietet eine Konnektivit√§t mit Peppol, die es Unternehmen erm√∂glicht, elektronische Rechnungen √ľber das Peppol-Netzwerk zu empfangen. Onventis fungiert als Access Point, und die verwendete Technologie ist von den Regierungen in allen vier Peppol-Gebieten – der EU, Australien, Singapur und Neuseeland – zertifiziert.

Das Onventis 4-Säulen-Modell

Das 4-S√§ulen-Modell beschreibt die technische Umsetzung von Daten√ľbertragungen innerhalb des Peppol-Netzwerks.

S√§ule 1 stellt den Lieferanten und S√§ule 4 die Einkaufs- oder Finanzabteilung dar. Die Empf√§nger und Absender von elektronischen Rechnungen m√ľssen im Netzwerk registriert werden und werden im Anschluss in einer gro√üen Datenbank gespeichert. Im gesamten Peppol-Netzwerk gibt es nur eine Datenbank, die zentral von der Peppol-Organisation betrieben wird.

Um eine elektronische Rechnung √ľber Peppol zu versenden, muss der Lieferant (S√§ule 1) Zugang zu einem “Access Point Sender” (S√§ule 2) haben. Beim Senden der elektronischen Rechnung gibt der Lieferant nun die ID der Einkaufs- oder Finanzabteilung an. Mit dieser ID sendet der “Access Point Sender” das Dokument √ľber das Peppol-Netzwerk an den “Access Point Receiver” (S√§ule 3).

Nach der Freigabe durch den Access Point Receiver, einigen Kompatibilit√§tspr√ľfungen und der Best√§tigung anderer spezifischer Daten kann der “Access Point Sender” nun auf den spezifischen “Access Point Receiver” des Empf√§ngers zugreifen. Dadurch ist die elektronische Rechnung f√ľr die Einkaufs- oder Finanzabteilung verf√ľgbar (S√§ule 4).

Um sicherzustellen, dass der Austausch im Peppol-Netzwerk standardisiert abl√§uft, wird die Kommunikation √ľber die sogenannte BIS (Business Interoperability Specification) abgewickelt. Diese definiert einen klaren Standard f√ľr den Austausch von Dokumenten innerhalb des Netzwerks.

Zus√§tzliche Optionen f√ľr die Rechnungsverarbeitung mit Onventis

Die Vorteile der elektronischen Rechnungsstellung sind enorm. Trotz der Tatsache, dass viele L√§nder Peppol als Standardnetzwerk f√ľr elektronische Rechnungen eingef√ľhrt haben, sind viele L√§nder noch nicht so weit und loten aktuell die M√∂glichkeiten aus. Dar√ľber hinaus unterst√ľtzen L√§nder wie Deutschland, die Schweiz und Frankreich auch ein hybrides e-Rechnungsformat wie beispielsweise ZUGFeRD-PDF und Factur-X-PDF. Diese hybriden e-Rechnungen werden von Peppol nicht unterst√ľtzt.

Um den Kunden ein Maximum an M√∂glichkeiten der automatisierten Rechnungsverarbeitung zu bieten, unterst√ľtzt Onventis auch das SMTP-Protokoll (E-Mail). Das bedeutet, dass ein Lieferant auch eine E-Mail mit einer e-Rechnung als Anhang versenden kann. Onventis Invoice Processing sorgt dann automatisch daf√ľr, dass diese e-Rechnungen inklusive der Daten aus der hybriden e-Rechnung korrekt importiert werden. Unterst√ľtzte Formate als E-Mail-Anhang sind ZUGFeRD PDF, Factur-X PDF und UBL-XML e-Rechnungen.

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