Digitale Rechnungsverarbeitung ist jetzt bis zu 59% billiger als Papierrechnungen

Die digitale Rechnungsverarbeitung wird immer günstiger. Laut einer jährlichen Umfrage von Billentis sanken die Kosten für elektronische Rechnungen von 10,90 EUR im Jahr 2012 auf nur 4,50 EUR im Jahr 2016. Das ist ein wirtschaftlicher Gewinn von fast 60% in vier Jahren. Gleichzeitig ist die Rechnungsstellung in Papierform immer noch teuer.

14. September 2017 | Blog

Vor fünf Jahren gab es kaum einen Preisunterschied zwischen Papier- und digitalen Rechnungsprozessen. Es hat sich so viel geändert, dass die digitale Rechnungsstellung jetzt weniger als die Hälfte der Kosten des Papieräquivalents ausmacht. Dieser enorme Preisverfall wird durch neue Technologien, staatliche Regulierungen und eine wachsende weltweite Akzeptanz ermöglicht. Billentis, eine Organisation mit 20 Jahren Erfahrung in der elektronischen Rechnungsstellung, unterteilt die Rechnungspreisgestaltung in vier Phasen:

  1. Drucken, Kuvertieren, Versenden
  2. Zahlungserinnerungen
  3. Überweisung & Einkaufsmanagement
  4. Archivierung

Die verwendete Berechnungsmethode, die zur Schlussfolgerung der Vollkosten führt, ist ein Standardfall, der nicht für jedes Unternehmen repräsentativ ist. Es ist wichtig, seinen Aufbau zu verstehen, bevor man ihn als Beweis verwendet.

Im Billentis-Modell werden die Vollkosten pro Rechnung auf der Grundlage einer Organisation mit 5.000 Mitarbeitern bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 60 EUR geschätzt. Obwohl dies die Gemeinkosten und die Kosten am Arbeitsplatz einschließt, handelt es sich dabei keineswegs um einen globalen Durchschnitt.

Darüber hinaus stellt der Forscher fest, dass Organisationen mit Rechnungen unterschiedlicher Komplexität konfrontiert sind, aber bei dieser Berechnung eine durchschnittliche Rechnung von 1,5 Seiten verwendet wurde. Es ist wichtig zu beachten, dass in der Regel ein klarer Kausalzusammenhang zwischen der Automatisierung komplexer Rechnungen und Kosteneinsparungen besteht. Wie wirtschaftlich vorteilhaft automatisierte komplexe Rechnungen genau sind, lässt sich aufgrund der extremen Vielfalt nur schwer recherchieren.

Schließlich werden die Bearbeitungskosten pro an den Lieferanten bezahlte Rechnung auf 0,30 EUR geschätzt, wobei zu berücksichtigen ist, dass diese Kosten je nach Lieferant und vertraglicher Vereinbarung variieren.

Schlussfolgerung

Auf den ersten Blick scheinen die Kosten der digitalen Rechnungsverarbeitung niedriger denn je zu sein. Ihre Organisation ist jedoch anders als jede andere. Genauso wie jede Organisation ihre eigenen Prozesse und Eigenheiten hat. Die Kosten pro bearbeiteter Rechnung variieren im Laufe der Zeit und sogar je nach Abteilung.

Wenn Sie wirklich wissen wollen, welches Kosteneinsparungspotenzial die digitale Rechnungsstellung in Ihrem Unternehmen birgt, müssen Sie zunächst das aktuelle Preisschild kennen. Die Vorbereitung, Versendung, Verarbeitung und Archivierung von Rechnungen sind einfache Aufgaben, die sich leicht automatisieren lassen, aber ohne eine Grundlage gibt es keinen klaren Gewinn.

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